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Impressionen vom 13. Holzenergie-Symposium

 

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Am 12. September 2014 trafen sich erneut rund 260 Fachleute an der ETH Zürich zum 13. Holzenergie-Symposium. Die Tagung wird seit 1990 von Prof. Dr. Thomas Nussbaumer unter dem Patronat des Bundesamts für Energie organisiert. Schwerpunkt in diesem Jahr waren die Szenarien zur Nutzung von Energieholz bis im Jahr 2050 sowie die Techniken und Wirtschaftlichkeit zur Wärme- und Stromerzeugung aus Holz.

Im Einführungsreferat verglich Thomas Nussbaumer die Nutzung von Energieholz zur Produktion von Wärme, Strom oder Treibstoffen. Mit einer Betrachtung über den Lebenszyklus wurde gezeigt, dass Wärme und Strom mehr fossile Energieträger substituiert als Treibstoffe, weshalb Anwendungen zur Wärmeerzeugung sowie der Wärme-Kraft-Kopplung aus Holz zu favorisieren sind, solange fossile Energieträger zum Heizen und zur Stromerzeugung genutzt werden. Der für die Energiestrategie 2050 prognostizierte Rückgang an Energieholz um rund 60 % zu Gunsten von Biotreibstoffen erscheint deshalb nicht gerechtfertigt. Nach neuesten Erhebungen zur Waldnutzung wird davon ausgegangen, dass die Energieholznutzung (inklusive Altpapier) von heute 4.3 Mio. Kubikmeter („Festmeter“) pro Jahr auf rund 6 bis 7 Mio. Kubikmeter erhöht werden kann, was rund 6 % bis 7 % des heutigen Energieverbrauchs der Schweiz entspricht. Diese Menge entspricht einer Wertschöpfung von heute über 300 Mio. und künftig deutlich über 500 Mio. Franken pro Jahr, was einen wichtigen Deckungsbeitrag für die Wald- und Holzwirtschaft darstellt.

Gregor Lutz von Holzenergie Schweiz unterstützte, dass Energieholz dezentral zur Wärmenutzung eingesetzt werden soll. Anhand der Statistikenn beschrieb er die Entwicklung, dass der Energieholzeinsatz in automatischen Feuerungen und Pelletheizungen zunimmt, während die Stückholzproduktion rückläufig ist. Bei einem fortgesetzten Anstieg des Energieholzverbrauchs um jährlich rund 3,6 Prozent wie in den vergangenen zehn Jahren wird das Potenzial an Energieholz ungefähr im Jahr 2030 ausgeschöpft.

Dr. Marco Berg ist Geschäftsführer der Stiftung Klimaschutz und CO2-Kompensation KliK und beschrieb die Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung von Projekten. Er zeigte auf, dass die Holzenergieprojekte eine wichtige Stütze der CO2-Absenkung sind und die Stiftung KliK in den nächsten fünf Jahren Holzenergieprojekte mit rund 240 Mio. Franken unterstützen wird.

 

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